Forex-Cashback- und Rebate-Programme
Rebates pro Lot wirken klein neben einem Einzahlungsbonus, sind aber oft der einzige Bonus, den du zuverlässig auszahlen kannst.
Aktualisiert
Wie Rebates gezahlt werden
Ein Rebate-Programm zahlt dir einen festen Betrag pro gehandeltem Lot zurück, oder einen Anteil am Spread oder an der Kommission. Die Auszahlungen kommen täglich, wöchentlich oder monatlich, meist als auszahlbares Geld statt als gesperrtes Guthaben.
Genau darauf kommt es an. Ein Rebate hat keine Umsatzanforderung, weil es der Umsatz ist: Du verdienst es durch Handeln, und einmal gezahlt gehört es einfach dir.
Der Spread gibt, der Spread nimmt
Ein Rebate hilft nur, wenn deine Handelskosten stabil bleiben. Manche Broker leiten Rebate-Konten auf breitere Spreads oder höhere Kommissionen, was einen Teil dessen zurückholt, was das Rebate zahlt.
Vergleiche die Gesamtkosten pro Lot, Spread plus Kommission minus Rebate, mit einem normalen Konto beim selben Broker. Kostet das Rebate-Konto vor dem Rebate mehr, ist das Programm Marketing, kein Geld.
Kosten wachsen mit der Handelsfrequenz
Je öfter eine Strategie handelt, desto stärker entscheiden die Transaktionskosten über das Ergebnis, nicht das Signal. Grid-Systeme, Scalping und andere hochfrequente Ansätze machen aus kleinen Kosten pro Trade den größten Posten im Konto: 200 Trades im Monat zu 7 $ Gesamtkosten pro Lot sind 1.400 $, bezahlt bevor die Strategie überhaupt etwas verdient hat.
Mach diese Rechnung, bevor du ein Angebot bewertest. Trades pro Monat mal Gesamtkosten pro Trade ist, was du zahlst; Trades pro Monat mal Rebate pro Trade ist, was zurückkommt. Je höher die Frequenz, desto mehr zählt ein bescheidener Rebate pro Lot und desto weniger ein einmaliger Einzahlungsbonus.
Rebate oder Einzahlungsbonus?
Ein Einzahlungsbonus stellt eine große gesperrte Zahl an den Anfang; ein Rebate tröpfelt kleine freie Beträge. Für einen aktiven Trader gewinnt das Rebate beim realisierten Wert oft, weil jeder Dollar davon tatsächlich abgehoben werden kann.
Rechne selbst nach: deine monatlichen Lots mal dem Rebate pro Lot, gegen den Anteil eines Einzahlungsbonus, den du beim selben Volumen realistisch freischalten würdest. Für die meisten Privatvolumina schneidet das Rebate besser ab, als die Schlagzeile vermuten lässt.
Wann Cashback das bessere Geschäft ist
Wähle Cashback, wenn du bereits stetiges Volumen handelst, auszahlbares Geld statt Margin willst oder in einem Markt handelst, in dem Guthabenboni verboten sind. Rebate-Programme überleben oft in regulierten Märkten, in denen Einzahlungsboni es nicht können, was sie in weiten Teilen Europas und in Australien zur praktischen Option macht.